Sie sind hier

 

Leipzig, 29. April 2016: Pressemitteilung HYPOS e.V.

HYPOS erfolgreich auf der Hannover Messe

Die Revolution der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland nimmt weiter an Bedeutung zu.

Bereits zum zweiten Mal präsentierte sich HYPOS erfolgreich auf der Hannover Messe, die vom 25. bis 29. April 2016 stattfand. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IMWS und dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP war der HYPOS e.V. mit einem kleinen Stand auf der Fachplattform Hydrogen + Fuel Cells + Batteries vertreten. Zudem informierte sich Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Wünsch in Begleitung von Dr. Carlhans Uhle, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes, am HYPOS-Stand über aktuelle Projekte und deren Leistungsfähigkeit.

Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender Das HYPOS-Netzwerk blickt positiv auf die Hannover Messe 2016 zurück. Dr. Joachim Wicke, HYPOS Vorstandsvorsitzender und Leiter des Vertriebs Deutschland Produkte & Systeme bei der Siemens AG, zieht ein                durchweg optimistisches Feedback: „Wir freuen uns über die zahlreichen Besuche und dem entgegengebrachten Interesse, welches zeigt, dass unsere Vision von „grünem“ Wasserstoff als chemischer Grundstoff und Energieträger der Zukunft, längst in den Köpfen der Wirtschaft und Politik angekommen ist. Das Fachpublikum erkennt das enorme Innovationspotential sowie die positiven ökologischen und ökonomischen Aspekte, die sich mit dem Aufbau einer regenerativen Wasserstoffwirtschaft in Deutschland verbinden lassen. Auf der Hannover Messe konnten wir somit  viele interessante Kontakte knüpfen, aus denen weitere Partnerschaften im HYPOS e.V. resultieren, und auch weitere vielversprechende Forschungs- und Umsetzungsvorhaben hervorgehen.“

Foto: Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V. und Leiter Vertrieb Deutschland Produkte & Systeme bei der Siemens AG

Als Aussteller auf der weltweit größten Industriemesse führte HYPOS zahlreiche Gespräche mit seinen Mitgliedern und begeisterte darüber hinaus potentielle Interessenten für das Projekt. Ein großes Highlight war der Besuch vom Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Wünsch am letzten Messetag. Er informierte sich am HYPOS-Stand unter anderem über die Leistungsfähigkeit der bisherigen Projekte und allgemein über den bisherigen Messeverlauf. Auf großes Interesse stieß HYPOS ebenso beim Nachrichtensender n-tv. Im Rahmen eines Nachberichts zur Messe, wird am Freitag, den 13. Mai 2016 um 18:55 Uhr berichtet.

Foto: Wirtschaftsstaatsekretär Thomas Wünsch (r.) am HYPOS-Stand

 

Magdeburg/Hannover, 29. April 2016: Pressemitteilung der IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Wirtschaftsstaatssekretär Wünsch besucht Hannover Messe

Auf dem Gemeinschaftsstand von Sachsen-Anhalt informierte er sich über die Leistungsfähigkeit der heimischen Industrie

„Ich bin beeindruckt zu sehen, wie sehr unsere Unternehmen sich bereits auf die fortschreitende Digitalisierung in den Produktionsprozessen, aber auch in allen anderen Teilbereichen der Wirtschaft eingestellt haben. Dass die Digitalisierung und die Internationalisierung Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit sind, ist tief im Bewusstsein der Unternehmerschaft in Sachsen-Anhalt verankert“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Wünsch anlässlich seines Besuches in Hannover am heutigen letzten Messetag. Die Digitalisierung ist die Triebkraft einer dynamischen und nachhaltigen Entwicklung. Mit ihrer Hilfe wird strukturelles Wachstum und die wirtschaftliche Weiterentwicklung ermöglicht, so Wünsch weiter.

Am Gemeinschaftsstand des Landes Sachsen-Anhalt machte sich Wünsch ein Bild von der Leistungsfähigkeit und vom bisherigen Messeverlauf. „Konkrete Anwendungsbeispiele für die Industrie 4.0, einzigartige Lösungen beispielsweise für die Vernetzung der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette überzeugen und werden unseren Unternehmen neue Chancen auf neuen Märkten eröffnen“, ist sich Wünsch sicher. Das positive Feedback der ausstellenden Unternehmen überwiegt, die Kontakte sind internationaler und konkreter als in den Jahren zuvor, fasst der Wirtschaftsstaatssekretär seine Eindrücke zusammen.

Auf dem weiteren Besuchsprogramm des Staatssekretärs, das von Dr. Carlhans Uhle, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes, begleitet wird, stehen der Mitteldeutsche Forschungsstand sowie HYPOS und weitere Einzelaussteller aus Sachsen-Anhalt.

 

Rostock, 27. April 2016: Newsletter der EXYTRON GmbH

Preisverleihung auf der Hannover Messe

HYPOS-Mitglied EXYTRON ist Gewinner der GreenTec Awards 2016!

Jetzt ist es offiziell: Die EXYTRON GmbH ist der Gewinner des GreenTec Awards 2016 in der Kategorie Start-up Sonderpreis!

Die Übergabe der Siegerurkunde fand am 26. April 2016 im Rahmen der Hannover Messe auf dem Stand von Accenture Strategy, dem Paten der Kategorie, statt. Vor handverlesenem Publikum wurden nach der Begrüßung durch Accenture-Geschäftsführer Alexander Holst und GreenTec Awards Initiator Sven Krüger zunächst die Top-Drei-platzierten Unternehmen und ihre Produkte bzw. Entwicklungen vorgestellt. Anschließend wurde die EXYTRON GmbH als Sieger proklamiert und gewinnt damit das Rennen um Europas größten Umwelt- und Wirtschaftspreis.v.l.: Alexander Holst, Klaus Schirmer und Sven Krüger bei der PreisverleihungNeben der symbolischen Urkunde erhält der Sieger ein Preisgeld von 10.000 € sowie weitere wertvolle Unterstützungsleistungen durch die Partnerunternehmen des GreenTec Awards.

Die begehrte Trophäe, eine vom Künstler Peter Wagensonner exklusiv für den GreenTec Award gestaltete Holzkugel, spiegelt die Verbindung der Bereiche Natur und Technik wider. Diese wird im Rahmen einer glamourösen Gala von Pro7 mit viel Prominenz am 29. Mai 2016 dem EXYTRON Team in München überreicht.Der Gewinn dieses begehrten Preises ist die Bestätigung der hervorragenden Arbeit des EXYTRON-Teams sowie die Anerkennung und Auszeichnung für die Umsetzung einer wegweisenden Idee für eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Energieversorgung der nächsten Generation.

Foto: v.l.: Alexander Holst, Klaus Schirmer und Sven Krüger bei der Preisverleihung

 

Über EXYTRON GmbH

Die Speicherung von umweltfreundlichen Energien aus Sonne und Wind stellt ein Hindernis für die effiziente und zeitunabhängige Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen dar. Genau für dieses Problem bietet EXYTRON einen Lösungsansatz: Idealerweise sollte Solar- oder Windstrom direkt genutzt werden, wird jedoch mehr produziert als direkt benötigt, erzeugt die SmartEnergyTechnology® mithilfe des überschüssigen Stroms hochwertiges Erdgas und Wärme. Die Wärme wird direkt für die Raumheizung oder warmes Wasser gespeichert, das Erdgas wird in einem Tank gelagert und speichert auf gleichem Raum circa 100-mal so viel Energie wie eine hochwertige Batterie. Im gesamten System gibt es keine Emission von Stickoxiden oder sonstiger umweltschädlicher Stoffe.

 

Freiberg, 21. April 2016: Pressemitteilung der DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg

Erster DBI-Workshop Wasserstoff & Brennstoffzellen

7. Juni 2016 in Bitterfeld-Wolfen

DBI-Workshop „Wasserstoff & Brennstoffzellen“Gemeinsam mit der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH veranstaltet die DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg (DBI - GTI) am 7. Juni 2016 erstmalig den DBI-Workshop „Wasserstoff & Brennstoffzellen“ in Bitterfeld-Wolfen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht neben der energetischen Nutzung von H2 insbesondere dessen stoffliche Nutzung, vor allem in der chemischen Industrie. Vor diesem Hintergrund wird die Perspektive von „grünem Wasserstoff“ für umweltfreundliche Produkte und Technologien erläutert. Dabei liegt der Fokus auf dezentralen Konzepten zur Herstellung und Nutzung von Wasserstoff. Der DBI-Workshop Wasserstoff & Brennstoffzellen ist eine Neugestaltung des traditionellen Riesaer Brennstoffzellen-Workshops, welcher im vorigen Jahr zum 13. Mal stattfand. Dessen fachliche Ausgewogenheit und umfangreiche thematische Bandbreite aus Forschung und Entwicklung, gesetzlichen Rahmenbedingungen und Marktumfeld sowie Vertriebsstrategien soll dabei in bewährter Qualität fortgesetzt werden. Der Workshop wird von der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH sowie dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland unterstützt.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Mitarbeiter von Energieversorgungsunternehmen, der chemischen und petrochemischen Industrie sowie von sonstigen wasserstoffverbrauchenden Sektoren. Ebenso spricht der Workshop Engineering- und Forschungseinrichtungen sowie alle Interessenten innovativer Energiekonzepte an.

Ausführliche Informationen zum Programm sowie zu den Anmeldungsmodalitäten finden Sie hier.

Anmeldeschluss ist der 3. Juni 2016.

Kontakt:

DBI - Gastechnologisches Institut gGmbH Freiberg

Ansprechpartner: Dr. Jörg Nitzsche
Tel.: (+49) 3731 4195-331
E-Mail: joerg.nitzsche@dbi-gti.de

 

Leipzig, 26. Januar 2016: Pressemitteilung der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

HYPOS nimmt weiter Fahrt auf

Mit einem Gemeinschaftsstand auf der Energiefachmesse „E-world“, der Förderempfehlung für acht Vorhaben der 2. Projektwelle sowie der Wahl eines neuen Vorstandes startete das Wasserstoff-Projekt HYPOS in das Jahr 2016.

Auf der „E-world energy & water“, Europas führender Energiefachmesse, präsentierte sich die Wasserstoffinitiative HYPOS vom 16. bis 18. Februar gemeinsam mit den Projektpartnern AREVA H2Gen, Salzgitter Mannesmann Line Pipe und UST Umweltsensortechnik.

„Auf der E-World haben wir gegenüber einem internationalen Fachpublikum unsere Produkte aus den Bereichen PEM-Elektrolyse und Wasserstoff-Infrastruktur präsentiert und konnte zahlreiche Kontakte zu Unternehmen aus der Industrie und der Energiebranche knüpfen. Der HYPOS-Gemeinschaftsstand stärkt dabei die Wahrnehmung der beteiligten Partner und ermöglichte eine erfolgreiche Kundenansprache“, erklärt Carsten Krause, Geschäftsführer der AREVA H2Gen GmbH.

Foto: Carsten Krause, Geschäftsführer der AREVA H2Gen GmbH

Im Rahmen des HYPOS-Konsortiums betreut die AREVA H2Gen GmbH das Projekt „MegaLyseur“, in dessen Rahmen ein innovatives,  kosten- und leistungseffizientes 2 MW-System zur Wasserstofferzeugung mittels „Polymer-Elektrolyt-Membran“-Elektrolyse entwickelt werden soll. Als eines von acht Vorhaben der 2. Projektwelle mit einem Gesamtvolumen von 28,7 Mio. Euro wurde „MegaLyseur“ im Januar durch den HYPOS-Beirat zur Förderung empfohlen.

Mit Erhalt der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)  zu Beginn 2016 gingen bereits zwei weitere HYPOS-Umsetzungsvorhaben an den Start: So wird im Rahmen des Projektes „Fragrances“ unter Leitung der Miltitz Aromatics GmbH ein kostengünstiges und umweltfreundliches Verfahren zur Erzeugung von Synthesegas aus „grünem“ Wasserstoff und biogenem Kohlendioxid (CO2) entwickelt. Ziel des Vorhabens „H2-MEM“ ist die Entwicklung von Kohlenstoffmembranen zur Trennung von Erdgas und Wasserstoff in gemeinsam genutzten Netzen. „H2-MEM“ wird gemeinsam von der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH und dem  Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS realisiert. Beide Vorhaben wurden auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins HYPOS e. V. am Mittwoch, den 24.02.2016, in Halle (Saale) vorgestellt. Nach den ersten beiden Projektcalls startet ab Mai 2016 eine dritte Projektwelle, für die neue Projektskizzen eingereicht werden können.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch der Vorstand des Vereins nach Ablauf seiner Legislaturperiode neu gewählt. Als neues Mitglied wurde dabei Gerd Unkelbach, Leiter des Fraunhofer-Zentrums für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP,  in das jetzt achtköpfige Gremium gewählt.

Foto: Gerd Unkelbach, Leiter des Fraunhofer-Zentrums für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP

Am Innovationsprojekt HYPOS beteiligen sich aktuell 113 Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungsinstitute. Das gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte Vorhaben verfolgt das Ziel, bis 2020 in Ostdeutschland eine Wasserstoff-Modellregion aufzubauen. Mittels „grünem Wasserstoff“ sollen das Chemiestoffnetz, das Erdgasnetz sowie die elektrischen Netze in Ostdeutschland miteinander verbunden und so wirtschaftliche Lösungen für die Nutzung und Speicherung von Wind- und Solarstrom in großtechnischem Maßstab erarbeitet werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert HYPOS im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.

Zum Download der offiziellen Pressemitteilung vom 01.03.2016 klicken Sie bitte hier. Informationen zu den aktuellen Umsetzungsvorhaben im Innovationsprojekt HYPOS finden Sie in den Projektsteckbriefen zum Download in unserem Downloadbereich.

Ein Kurzinterview mit Herrn Ralf Seyring, UST Umweltsensortechnik, und Frau Vivien Busch, Marketing HYPOS e.V., können Sie unter folgendem Link ansehen: https://youtu.be/8GN9ri1iGa0

 

Rostock, 9. Dezember 2015: Pressemitteilung EXYTRON GmbH

Wohnsiedlung in Alzey, Rheinland-Pfalz setzt weltweit neuen Maßstab im Klimaschutz

Die EXYTRON GmbH stattet 37 Reihenhäuser, deren Fertigstellung bis Oktober 2016 geplant ist, mit der innovativen und patentierten SmartEnergy Technology® aus. Es entsteht als Pilotprojekt die weltweit erste CO2- und NOx-freie Wohnsiedlung.

Bereits im November wurde der Bauantrag für eine umweltfreundliche, nachhaltige Reihenhaussiedlung mit 37 Wohneinheiten in Rheinland-Pfalz eingereicht, die bis Oktober 2016 fertig gestellt werden soll. Die Energieversorgung der Reihenhaussiedlung wird durch die innovative SmartEnergy Technology® der EXYTRON GmbH gewährleistet. Damit entsteht zudem weltweit die erste kommerzielle, dezentrale Energieversorgung einer Wohnsiedlung auf Basis der von EXYTRON weiterentwickelten Power-to-Gas-Technologie. Ausschließlich durch den Einsatz von grünem, regenerativ erzeugtem Strom werden die Hauseigentümer mit Strom und Wärme versorgt. Die Kombination einer PV-Anlage mit Hochleistungsmodulen und der SmartEnergy Technology® garantiert erstmals eine stabile teilautarke, emissionsfreie Eigenversorgung. Der selbst erzeugte Strom aus der PV-Anlage wird von den Verbrauchern vorzugsweise direkt genutzt, mit dem überschüssigen Strom wird in der Power-to-Gas-Anlage hochwertiges Erdgas hergestellt. Dieses wird gespeichert und bei Bedarf, wenn die Sonne nicht scheint, wieder in nutzbare Energie (Strom, Wärme) umgewandelt. Die bei dem Prozess entstehende Abwärme wird ebenfalls direkt für die Heizung und die Warmwasserbereitung genutzt. Dadurch wird die Energieeffizienz gesteigert.

Weltweit einzigartig ist die erstmals realisierte emissionsfreie Verbrennung des (erzeugten) Erdgases.

So erfolgt eine Rückführung des bei der Verbrennung des selbsterzeugten Erdgases entstehenden CO2, welches im Katalysatormodul der dezentralen Power-to-Gas-Anlage zusammen mit Wasserstoff (H2) immer wieder für die Herstellung von hochwertigen Erdgas eingesetzt wird. Der Klimakiller CO2 wird auf diese Weise klimafreundlich als Wertstoff verwendet! Im geschlossenen Kreislauf geführt, kann das CO2 nicht in die Umwelt entweichen. Durch eine speziell modifizierte Verbrennung können zudem keine Stickoxide entstehen. Die nachhaltige, klimafreundliche Reihenhaussiedlung setzt daher neue, wegweisende Maßstäbe: Die Versorgung mit Strom und Wärme nur durch erneuerbare Energiequellen, dezentral und ohne jeden Verbrauch fossiler oder nachwachsender Rohstoffe. Dazu vollständig emissionsfrei – kein CO2 und keine Stickoxide. Das Projekt wird einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz für jetzige und zukünftige Generationen zur Unterstützung der Ziele der gegenwärtigen Pariser UN-Klimakonferenz leisten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der EXYTRON GmbH unter http://www.exytron.com/.

 

Leipzig, 13. November: Pressemitteilung der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

HYPOS zieht positive Bilanz für 1.Wasserstoff-Forum

Das Wasserstoffprojekt HYPOS zieht ein positives Fazit seines ersten Forums zum Thema „grüner Wasserstoff“. Die Veranstaltung mit 125 Teilnehmern aus der deutschen Wasserstoffbranche fand am Dienstag dieser Woche am Chemiestandort Bitterfeld-Wolfen statt.

„Mit dem breit angelegten Spektrum an aktuellen Themen rund um den „grünen Wasserstoff“ und dem hochkarätig besetzten Vortragsprogramm ist das erste HYPOS-Forum auf großes Interesse über den Kreis unserer Mitglieder hinaus gestoßen. Rund ein Drittel unserer Teilnehmer kamen von externen Unternehmen und Institutionen, wodurch sich neue Möglichkeiten zur Vernetzung unserer Themen und Akteure ergaben. Neben der großen Resonanz sind wir auch mit den positiven Rückmeldungen der Teilnehmer zur Veranstaltung sehr zufrieden“, erklärt Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V. und Leiter Vertrieb Deutschland Produkte & Systeme bei der Siemens AG.

Foto: Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V. und Leiter Vertrieb Deutschland Produkte & Systeme bei der Siemens AG

Für Marco Tullner, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, der die Teilnehmer des HYPOS-Forums begrüßte, nimmt „grüner Wasserstoff“ eine Schlüsselrolle beim nachhaltigen Umbau der Energieversorgung ein: „Sachsen-Anhalt zählt zu den Vorreitern bei der Gestaltung der Energiewende. Um diese erfolgreich zu meistern, müssen innovative Lösungen zur Speicherung und wirtschaftlichen Nutzung von Wind- und Sonnenstrom entwickelt werden.“ Das Land unterstütze deshalb die Wasserstofftechnologie und werde die Errichtung einer Pilotanlage für die Erprobung unterschiedlicher Elektrolyseanlagen am Chemiestandort Leuna finanziell fördern.

Foto: Marco Tullner, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt

Im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen auf dem 1. HYPOS-Forum standen aktuelle Projekte und technologische Trends rund um die Elektrolyse, die Speicherung und den Transport von „grünem Wasserstoff“ sowie dessen wirtschaftliche Anwendung in den Bereichen Industrie und Mobilität. Zum hochkarätigen Kreis der Referenten gehörten unter anderem Prof. Dr. Herbert K. Kohler, Sprecher des HYPOS Beirates und ehemaliger Forschungsleiter der Daimler AG, Dr. Christoph Stiller, Technology & Innovation Manager der Linde AG sowie Reinhard Kroll, 2. Vorsitzender des Vorstandes der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und ehemaliger Geschäftsführer der Total Raffinerie Mitteldeutschland GmbH. Als Teil des attraktiven Rahmenprogramms konnten die Teilnehmer des HYPOS-Forums sich live vor Ort von den Vorteilen der Wasserstoffmobilität überzeugen. Neben Probefahrten mit einem Hyundai ix35 Fuel Cell standen eine wasserstoffangetriebene B-Klasse von Mercedes-Benz sowie die mobile Produktions-, Speicher- und Tankstelle für Wasserstoff „HyTra“ des Dresdener Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI zur Besichtigung bereit.

Foto: Impressionen vom HYPOS-Forum 2015 in Bitterfeld-Wolfen

Als Netzwerk-Veranstaltung bot das 1. HYPOS-Forum darüber hinaus zahlreiche Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zur Planung von neuen Projekten rund um „grünen Wasserstoff“ und dessen sicherer und wirtschaftlicher Anwendung. In diesem Zusammenhang verkündete der HYPOS-Vorstand einen Aufruf zu einer weiteren, der 3. Projektwelle. Für diese können Projektskizzen können bereits ab Januar 2016 bis zum 16. Juni 2016 beim HYPOS-Konsortium eingereicht werden.

Foto: Impressionen vom HYPOS-Forum 2015 in Bitterfeld-Wolfen

Am HYPOS-Projekt beteiligen sich aktuell 116 Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungsinstitute. Das gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle (Saale) und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte HYPOS-Projekt verfolgt das Ziel, bis 2020 in Ostdeutschland eine Wasserstoff-Modellregion aufzubauen. Mittels „grünem Wasserstoff“ sollen das Chemiestoffnetz, das Erdgasnetz sowie die elektrischen Netze in Ostdeutschland miteinander verbunden und so wirtschaftliche Lösungen für die Nutzung und Speicherung von Wind- und Solarstrom in großtechnischem Maßstab erarbeitet werden. Dass Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.

Die Pressemitteilung des HYPOS-Forums steht Ihnen hier zur Verfügung. Impressionen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland unter http://www.mitteldeutschland.com/service/fotos/2015.html. Die Vorträge des Forums senden wir Ihnen auf Anfrage gern zu.

 

9. Oktober 2015: Pressemitteilung des HYPOS e.V.

HYPOS-Forum informiert über „grünen“ Wasserstoff

Im Rahmen eines Wissenschaftsforums informiert das Wasserstoffprojekt HYPOS (Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany) am 10. November 2015 über den aktuellen Stand seiner Vorhaben und die vielfältigen Einsatzpotenziale rund um die Technologie des „grünen“ Wasserstoffs. Das eintägige Forum im Städtischen Kulturhaus Wolfen bildet den Auftakt für eine regelmäßige Veranstaltungsreihe.

„Mit dem HYPOS-Forum werden wir zukünftig regelmäßig über den „grünen“ Wasserstoff als Technologie mit hoher Zukunftsfähigkeit für die deutsche Wirtschaft informieren. Gleichzeitig soll die Veranstaltung die Vernetzung der HYPOS-Partner und anderer nationaler Akteure der Wasserstoff-Wirtschaft stärken und so zur Initiierung neuer Wertschöpfungsmodelle beitragen“, erklärt Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V. und Leiter Vertrieb Deutschland Produkte & Systeme bei der Siemens AG.

Foto: Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V. und Leiter Vertrieb Deutschland Produkte & Systeme bei der Siemens AG

In der hochkarätig besetzten Vortragsreihe werden Vertreter von HYPOS-Mitgliedsunternehmen und bundesweit anerkannte Wasserstoff-Experten über aktuelle Projekte und technologische Trends rund um den „grünen Wasserstoff“ sprechen. Eine Podiumsdiskussion widmet sich der Frage nach der Wirtschaftlichkeit der innovativen Technologie. Darüber hinaus wird das HYPOS-Forum durch ein attraktives Rahmenprogramm begleitet, zu dem unter anderem die Präsentation eines Wasserstofffahrzeugs, eine Exponataustellung sowie eine Rundfahrt durch den Chemiepark Bitterfeld-Wolfen gehören.

„Einen Schwerpunkt der Auftaktveranstaltung bildet die Vorstellung der HYPOS-Vorhaben aus der 1. Projektwelle, deren Umsetzung seit 1. August sukzessive startet. Die aktuell bereits geplante 2. Projektwelle wird diese Ansätze weiter fortführen als auch völlig neue Themen entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette in Angriff nehmen. Bereits jetzt zeigen die neu entstandenen Verbünde zwischen den beteiligten Partnern den Mehrwert von HYPOS als Innovationsnetzwerk“, betont Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, 1. stellvertretender Vorsitzender des HYPOS e. V. und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM.

Foto: Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, 1. stellvertretender Vorsitzender des HYPOS e. V. und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM

In der 1. Projektwelle des Wasserstoffprojektes wurden neun Vorhaben mit einem Volumen von insgesamt 24,9 Millionen Euro durch den HYPOS-Beirat zur Förderung empfohlen. Dazu gehört unter anderem das Projekt „Localhy“. Unter Führung des thüringischen Sondermaschinenbauers KUMATEC GmbH arbeiten sieben Partner an einer dezentralen Systemlösung, mit welcher u.a. eine Substitution von Luft mit Sauerstoff in den Kläranlagen des lokalen Wasserversorgungs- und Abwasserzweckverbands Sonneberg (WAZ Sonneberg) erfolgen soll. Eine weiterführende Idee ist die autarke Belieferung von Krankenhäusern mit "grünem" Wasserstoff. Gleichzeitig könnten so zukünftig brennstoffzellenbetriebene Krankenwagen betankt und Ozon zur Reinigung der Krankenhausabwässer produziert werden. Im Rahmen des Projektes „Fragrances“ wird unter Leitung der Miltitz Aromatics GmbH ein kostengünstiges und umweltfreundliches Verfahren zur Erzeugung von Synthesegas aus „grünem“ Wasserstoff und biogenem Kohlendioxid (CO2) entwickelt werden. Das Synthesegas dient als Ausgangsstoff für die Produktion von Riech- und Aromastoffen. Nach Abschluss einer Machbarkeitsstudie soll ab Ende 2016 eine Pilotanlage im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen entstehen.

Für die 2. Projektwelle wurden bis 30. September 2015 insgesamt 17 Projektskizzen mit einem Gesamtvolumen von 42,5 Millionen Euro eingereicht, an denen rund 60 Partner beteiligt sind. Die bewerteten und eingereichten Vorhaben werden Anfang 2016 dem Beirat zum Erhalt einer Förderempfehlung und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegt, um Mitte 2017 mit der Umsetzung zu starten. Unter anderem ist die Umrüstung einer Gaskaverne für die Speicherung von „grünem“ Wasserstoff am VNG-Standort Bad Lauchstädt geplant.

Derzeit beteiligen sich 116 Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungsinstitute am HYPOS-Projekt. Das gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte HYPOS-Projekt verfolgt das Ziel, bis 2020 in Ostdeutschland eine Wasserstoff-Modellregion aufzubauen. Mittels „Grünem Wasserstoff“ sollen das Chemiestoffnetz, das Erdgasnetz sowie die elektrischen Netze in Ostdeutschland miteinander verbunden und so wirtschaftliche Lösungen für die Nutzung und Speicherung von Wind- und Solarstrom in großtechnischem Maßstab erarbeitet werden. Dass Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.

Den genauen Ablauf des HYPOS-Forums entnehmen Sie bitte dem Programm. Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme per Mail oder Antwortfax bis zum 30. Oktober 2015.

Weitere Informationen: Programm des HYPOS-Forums

 

18. September 2015, Leipzig

Call for Projects bis zum 30. September

Mit dem Matching-Event am 4. Mai 2015 ist das HYPOS-Konsortium in eine zweite Projektrunde gestartet. Seit dem war es Mitgliedern des HYPOS e.V. und allen interessierten Firmen sowie Forschungseinrichtungen möglich neue Projektskizzen für eine Förderung unter dem Innovationsprojekt HYPOS einzureichen. Mit einer Verlängerung der Einreichungsfrist bis zum 30. September 2015 besteht die Chance, Projektvorhaben für die Antragstellung einzureichen. Die bewerteten und eingereichten Vorhaben werden Anfang 2016 dem Beirat zum Erhalt einer Förderempfehlung und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegt, um Mitte 2017 mit der Umsetzung zu starten. Sollten Sie Interesse haben, ebenfalls eine Projektidee einreichen zu wollen oder als Projektpartner eines bereits eingereichten Vorhabens aktiv zu werden, so können Sie der Projektphase nach wie vor beitreten. Bitte melden Sie sich dazu bei unserem Projektpartner für das Strategiemanagement.
Hierzu steht Ihnen das Team des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik (IWM) Halle unter hypos@iwmh.fraunhofer.de gern zur Verfügung.

 

3. Juli 2015: Pressemitteilung der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

COLDPLASMATECH GmbH gewinnt IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2015

„Die Behandlung offener chronischer Wunden gehört zu den langwierigsten therapeutischen Herausforderungen für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser. Die Innovation der COLDPLASMATECH GmbH kann die Heilungschancen Millionen Betroffener signifikant verbessern und mit dazu beitragen, das Gesundheitssystem finanziell zu entlasten“, begründet Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH, die Juryentscheidung.

Foto: Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

„Der Gewinn des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2015 ist eine große Auszeichnung und bestätigt uns in dem eingeschlagenen Weg. Die Metropolregion Mitteldeutschland bietet uns mit den Biotechnologie-Gründerzentren in Dresden und Leipzig, der ausgezeichneten Wissenschafts- und Forschungslandschaft sowie der Nähe zu den europäischen Wachstumsmärkten ein ideales Umfeld für den geplanten Aufbau unserer Produktions- und Vertriebsstandorte. Darüber hinaus ist unser Kooperationspartner WACKER mit den Standorten Freiberg, Jena, Nünchritz und Halle (Saale) gleich viermal in der Region präsent“, erklärt Dr. Carsten Mahrenholz, Geschäftsführer der COLDPLASMATECH GmbH.

Rund fünf Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an offenen chronischen Wunden. Deren Heilung mit Salben und Medikamenten ist ein langwieriger, schmerzhafter und oft vergeblicher Prozess. Neue Hoffnung bei Gewebeerkrankungen wie Dekubitus, Diabetischem Fußsyndrom und Infektionen durch multiresistente Keime bietet die Innovation der Greifswalder COLDPLASMATECH GmbH. Das zusammen mit dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie entwickelte Gerät zur Wundheilung basiert auf der Technologie des kalten Plasmas. Das entsteht, wenn einem Gasgemisch so viel Energie zugeführt wird, dass sich positive und negative Ladungen der Teilchen auftrennen. Bei dieser Ionisierung kommt es zu physikalischen Effekten, wie reaktiven Formen von Sauerstoff, UV- und Wärmestrahlung und elektromagnetischen Feldern. Diese töten Bakterien ab, regen die Zellteilung an und stärken das Immunsystem. So wird die Wundheilung effektiv gefördert, wie Studien von hautverträglichem Plasma belegen.

Foto: Gesamtsieger des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2015 - COLDPLASMATECH GmbH mit den Preisstiftern:
v.l.: Reinhard Schröter (IHK Halle-Dessau), Stephan Krafczyk, Dr. René Bussiahn, Tobias Güra, Axel Kühle, Dr. Carsten Mahrenholz (alle COLDPLASMATECH), Almut Weinert (IHK Ostthüringen zu Gera), Rita Fleischer (IHK zu Leipzig)

Das Gerät besteht aus der Steuerungseinheit (Plasma-Cube), die das Bedienelement und die Stromversorgung beinhaltet. Damit verbunden ist die neu entwickelte Wundauflage (Plasma-Patch) aus mehreren Silikonschichten, an deren Unterseite das Plasma erzeugt wird. Im Gegensatz zu bisherigen Lösungen wird zur Plasmaerzeugung kein Edelgas sondern lediglich die Umgebungsluft benötigt. Der Plasma-Patch passt sich Gewebeoberflächen an und entfaltet so über eine größere Fläche gleichmäßig die heilende Wirkung. In diesem Sommer startet das Zulassungsverfahren, der Marktstart ist für Anfang 2016 geplant. Für die innovative Wundauflage kommt ein medizinisches Silicon des Münchner Chemiekonzerns WACKER zum Einsatz. Seit Anfang 2014 unterstützt das Unternehmen die Greifswalder Wissenschaftler im Rahmen einer Kooperation bei der Weiterentwicklung des wegweisenden Therapieansatzes.

Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde gemeinsam von den drei Industrie- und Handelskammern aus Halle-Dessau, Leipzig und Ostthüringen gesponsert. Das Greifswalder Unternehmen wurde für seine Innovation außerdem mit dem von der Serumwerk Bernburg AG gestifteten Clusterpreis Life Sciences ausgezeichnet. Außerdem wurden im Rahmen der Preisverleihung vier weitere Clustersieger, sowie die Gewinner der lokalen IQ-Wettbewerbe Halle (Saale), Leipzig und Magdeburg bekannt gegeben. Diese sind im Einzelnen:

•         Gewinner Cluster Automotive: BMF GmbH, Grüna (bei Chemnitz)
•         Gewinner Cluster Chemie/Kunststoffe: JenaBatteries GmbH, Jena
•         Gewinner Cluster Energie/Umwelt/Solarwirtschaft: Fraunhofer-Institut
           für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung, Dresden
•         Gewinner Cluster Informationstechnologie: Rehbo AG, Leipzig
•         Gewinner Cluster Life Sciences: COLDPLASMATECH GmbH, Greifswald 
•         Gewinner Innovationspreis Leipzig: Rhebo AG
•         Gewinner IQ Innovationspreis Halle: boraident GmbH
•         Gewinner IQ Innovationspreis Magdeburg: mediXmind GmbH

Alle Clustersieger erhalten je 7.500 Euro Preisgeld, die Städtesieger je 5.000 Euro. Alle Gewinner des IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2015 werden zudem für ein Jahr Mitglied in der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. Mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland fördert die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft der Region

Weitere Informationen: IQ Mitteldeutschland

 
 
4. Mai 2015, Halle (Saale)
 

Mit dem Matching-Event startet die zweite Projektwelle

Nachdem bereits 10 Projektvorhaben durch den Beirat zur Förderung freigegeben wurden, veranstaltete der HYPOS e.V. ein Matching-Event, um zur Einreichung neuer Projektvorhaben für eine zweite Projektwelle aufzurufen. Rund 100 Teilnehmer, darunter HYPOS-Mitglieder und weitere Interessenten,  nahmen an der gemeinsamen Infoveranstaltung und den Projektworkshops in Halle (Saale) teil. Die Veranstaltung startete mit einer Begrüßung und vorangehenden Informationen für die anstehende Projekteinreichung durch Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, stellv. Vorstandsvorsitzender HYPOS e.V., im Plenarsaal des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomie (IAMO).

Zudem stellte Prof. Dr. Hartmut Krause, Geschäftsführer der DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH,  die ersten Ergebnisse des bewilligten Basisprojekts "H2-Index" vor. Mit dem durch das DBI entwickelten Tool werden die eingereichten Projektskizzen durch zahlreiche Indikatoren auf ihre Wirtschaftlichkeit und damit der Relevanz für das HYPOS-Gesamtprojekt bewertet.  Weiterhin präsentierte Dr. Joachim Löffler, Geschäftsführer der Kumatec GmbH, das bereits bewilligte Projekt "LocalHy" und berichtete über den Weg der Projekteinreichung und Antragstellung. Anschließend fanden sich die Teilnehmer in parallel stattfindende Workshops zu den sechs HYPOS-Themenfeldern zusammen, um sich zu neuen Projektideen zusammenzufinden oder sich bereits bestehenden Projektentwürfen anzuschließen. Nach einer Kaffeepause mit Networking-Möglichkeiten, endete das Matching-Event mit einer Zusammenfassung der einzelnen Workshops mit allen Teilnehmern der Veranstaltung.

Bis 7. September 2015 ist es möglich, Projektskizzen für die zweite Projektwelle einzureichen. Die bewerteten und eingereichten Vorhaben werden Anfang 2016 dem Beirat vorgelegt, um im Juli 2017 mit der Umsetzung zu starten. Sollten Sie Interesse haben, ebenfalls eine Projektidee einreichen zu wollen oder als Projektpartner aktiv zu werden, so können Sie der Projektphase bis September beitreten.

 
 
26. März 2015: Pressemitteilung der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH
 

HYPOS sucht neue Projekte und stärkt Netzwerkarbeit

Am Montag trafen sich die Mitglieder des HYPOS-Fördervereins zur diesjährigen Mitgliederversammlung in Halle (Saale). Im Mittelpunkt standen dabei die Vorbereitung neuer Projekte und die Stärkung der Netzwerkaktivitäten des ostdeutschen Wasserstoff-Konsortiums.

„Ende Januar hat der Beirat von HYPOS die ersten zehn Projekte mit einem Gesamtvolumen in zweistelliger Millionenhöhe zur Förderung freigegeben, deren Umsetzung ab Sommer beginnt. Bereits jetzt starten wir mit der Vorbereitung der zweiten Projektwelle, die sowohl neue Ideen als auch die Weiterentwicklung bestehender Ansätze umfassen wird“, erklärt Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V. und Leiter Vertrieb Deutschland Produkte & Systeme bei der Siemens AG. Neben der inhaltlichen Arbeit an den Innovationsthemen wolle der Verein in Zukunft seine Netzwerkaktivitäten verstärken, um zusätzliche Mehrwerte für die Mitglieder zu generieren. „Zu der ersten Aktivitäten in dieser Richtung gehören der Auftritt auf der Hannover Messe sowie ein für die zweite Jahreshälfte 2015 geplantes HYPOS-Wissenschaftscolloquium, das die Vernetzung der Akteure und Themen voranbringen soll“, so Dr. Joachim Wicke weiter.

Foto: Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V. und Leiter Vertrieb Deutschland Produkte & Systeme bei der Siemens AG

Im Rahmen der Mitgliederversammlung im Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) wurde darüber hinaus Kai Brinkmann, Geschäftsführer der EVC GmbH & Co. KG, ein Joint Venture der Air Liquide Deutschland GmbH, als neues Mitglied in den Vorstand kooptiert. Er tritt damit die Nachfolge von Axel Klug an, der als Ehrenmitglied des HYPOS e.V. weiter im Verein tätig ist. Den offiziellen Start der zweiten Projektwelle bildet ein Matching-Event am 4. Mai 2015, zu dem alle HYPOS-Mitglieder und Interessenten eingeladen sind. Die ganztägige Veranstaltung wird es allen Teilnehmern mittels eines Plenums und verschiedener Themenfeldworkshops ermöglichen, sich zu neuen Projektideen zusammenzufinden oder sich bereits bestehenden Projektentwürfen anzuschließen. Darüber hinaus ist derzeit ein Internet-Portal für Projektbewerbungen in Arbeit, das demnächst online gehen soll.

Im Rahmen der Hannover Messe vom 13. bis 17. April 2015 präsentiert sich HYPOS bei der „HYDROGEN + FUEL CELLS + BATTERIES“, Europas größter Messeplattform für Wasserstoff, Brennstoffzellen und stationäre Batterien. Auf dem Gemeinschaftsstand des Energy Saxony e.V. ist der Verein zusammen mit einigen Mitgliedern, darunter der sunfire GmbH, dem DBI-Gastechnologisches Institut und dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) vertreten. Zum Messeprogramm gehört unter anderem eine Forumsdiskussion am 13. April zum Thema "HYPOS - Eastern Germany to revolutionize the Hydrogen Industry”, an der Christian von Olshausen, Geschäftsführer der sunfire GmbH teilnehmen wird.

Das gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte HYPOS-Projekt verfolgt das Ziel, bis 2020 wirtschaftliche Lösungen für die Nutzung von Wind- und Solarstrom sowie Biomasse durch Erzeugung von Wasserstoff via Elektrolyse und die Methanisierung von Wasserstoff in großtechnischem Maßstab zu erarbeiten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.

Zusammenfassende Informationen zu den 10 Projekten finden Sie in den Projektsteckbriefen hier oder in unserem Downloadbereich.

Weitere Informationen: Metropolregion Mitteldeutschland

 

2. Februar 2015, Leipzig

Erfolgreicher HYPOS-Auftritt auf der enertec 2015

Auf der enertec 2015 vom 27. bis 29. Januar in Leipzig präsentierte sich HYPOS erstmals zusammen mit einigen seiner Mitglieder. Gemeinsam mit der sunfire GmbH, der sera ComPress GmbH, der KUMATEC GmbH, dem Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e.V. (IKEM) sowie dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP war der HYPOS e.V. mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. In einem halbtägigen HYPOS-Vortragsforum am 29. Januar stellten die ausstellenden Firmen sowie einige weitere HYPOS-Mitglieder, darunter die Technische Universität Dresden, McPhy Energy Deutschland und das Reiner Lemoine Institut, den Messebesuchern verschiedene Aspekte der Wasserstoffnutzung vor. So gab es Vorträge zu den Themen Energiebereitstellung, Energiespeicherung und -transport, Chemische Umwandlungsprozesse, Anwendung und Wirtschaftlichkeit sowie Power-to-Products.

Foto: HYPOS-Gemeinschaftsstand auf der enertec 2015, Foto: Alexander Pinnau

„Unsere Messepremiere war ein voller Erfolg. Sowohl der Gemeinschaftstand als auch das Vortragsforum rund um verschiedene Aspekte der Wasserstoffnutzung sind auf großes Interesse bei den Messebesuchern gestoßen. Gleichzeitig konnten wir unseren Mitgliedern einen praktischen Mehrwert in Form einer Präsentationsplattform für ihre Innovationen bieten“, so die positive Bilanz von Dr. Joachim Wicke, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V. und Leiter Vertrieb Deutschland Produkte & Systeme bei der Siemens AG.

Die internationale Fachmesse für Energieerzeugung, Energieverteilung und –speicherung, enertec, stellte dieses Mal wieder die neuesten Technologien sowie innovative Dienstleistungen für eine effiziente und zukunftsfähige Energieinfrastruktur vor. Schwerpunkt der diesjährigen enertec war der Blick auf Ressourcen- und Energieeffizienz, dezentrale Energieerzeugung – auch im Zusammenspiel mit modernen zentralen Lösungen. Im engen Verbund mit der gleichzeitig stattfindenden TerraTec, der internationalen Fachmesse für Umwelttechnik- und Dienstleistungen, spiegeln die beiden Messen die komplexen Zusammenhänge zwischen den Bereichen Energie und Umwelt wieder und bieten eine optimale Plattform für die Präsentation der entsprechenden Technologien und Dienstleistungen.

 

Foto: HYPOS-Gemeinschaftsstand auf der enertec 2015, Foto: Jens Schlüter

Der Gesamtvortrag des HYPOS-Forums steht in unserem Downloadbereich zum Herunterladen bereit: http://hypos-eastgermany.de/downloads.

Über den folgenden Link gelangen Sie zu weiteren Impressionen der enertec.

 

21. November 2014: Pressemitteilung der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

Dresdner sunfire GmbH weiht Ptl-Demonstrationsanlage ein

Die Dresdner sunfire GmbH hat in der vergangenen Woche eine weltweit einzigartige Demonstrationsanlage zur Produktion synthetischer Kraftstoffe aus Wasser und Kohlendioxid mittels regenerativ erzeugtem Strom eingeweiht. Die sogenannte Power-to-Liquids (PtL)-Technologie bietet einen weiteren Ansatz zur Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff. Dieser soll im Rahmen des Projekts „Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany“ (HYPOS) weiterentwickelt werden.

„Mit der Anlage wollen wir bis zum Jahr 2016 nicht nur die technische Machbarkeit der Power-to-Liquids-Technologie auf industriellem Niveau nachweisen. Dank des Gesamtwirkungsgrades von bis zu 70 Prozent bietet sich erstmals auch eine wirtschaftliche Perspektive für synthetische Kraftstoffe“, erklärt Christian von Olshausen, technischer Geschäftsführer der sunfire GmbH. Bei der PtL-Technologie wird per Hochtemperatur-Elektrolyse aus Wasserdampf mittels Strom Wasserstoff erzeugt. Bei der anschließenden reversen Wassergas-Shift-Reaktion reduziert dieser Kohlendioxid zu Kohlenmonoxid. Dieses wird dann in der so genannten Fischer-Tropsch-Synthese mit weiterem Wasserstoff zu Benzin, Diesel, Kerosin und Wachsen oder anderen Verbindungen u. a. für die Chemieindustrie umgewandelt. Das notwendige CO2 kommt je nach Standort aus Biogasanlagen oder industriellen Quellen. Langfristig kann das CO2 auch aus der Luft kommen. Dafür entwickelt die Climeworks AG in Zürich ein entsprechendes Verfahren.

Foto: Christian von Olshausen, technischer Geschäftsführer der sunfire GmbH

„Die PtL-Technologie kann dazu beitragen, die Rohstoffabhängigkeit unserer Wirtschaft von Öl und Gas zu verringern. Gleichzeitig kann sie als weiterer Wertschöpfungsansatz für „grünen“ Wasserstoff zu einem wichtigen Baustein der ostdeutschen Wasserstoff-Revolution werden“, betont Dr. Christoph Mühlhaus, Vorstand des Fördervereins HYPOS e.V. und Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland. Die sunfire GmbH ist einer von rund 130 Projektpartnern des ostdeutschen Wasserstoff-Projekts HYPOS und arbeitet an den Themenfeldern „Chemische Umwandlungsprozesse“ und „Wirtschaftlichkeit“ mit. So soll die sunfire-Technologie als Basis für weitere Arbeiten an der reversiblen Brennstoffzelle-Elektrolyse dienen. Diese erlaubt neben der Erzeugung von Strom aus Wasserstoff und Sauerstoff auch den umgekehrten Vorgang, also die Gewinnung von Wasserstoff und Sauerstoff aus Wasser per Elektrolyse. So könnte überschüssiger Ökostrom in Form von Wasserstoff gespeichert und bei Bedarf wieder umgewandelt werden.

Foto: Dr. Christoph Mühlhaus, Vorstand des Fördervereins HYPOS e.V. und Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland

In der kommenden Woche präsentiert sich das HYPOS-Projekt im Rahmen des Gemeinschaftsstandes des Wissenschaftsstandortes Halle (Saale) auf der „Wissenswerte 2014“, dem wichtigsten deutschsprachigen Fachforum für Wissenschaftsjournalisten. Zu der Veranstaltung vom 24. bis 25. November in Magdeburg werden rund 250 Fachjournalisten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erwartet. Als Gesprächspartner zu HYPOS stehen den Kongressbesuchern neben Dr. Christoph Mühlhaus auch Axel Klug, Direktor Region Ost AIR LIQUIDE Deutschland GmbH sowie Prof. Ralf B. Wehrspohn, Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik und Institut für Physik der MLU sowie Vorstand HYPOS e.V. zur Verfügung.

Foto: Christian von Olshausen, technischer Geschäftsführer der sunfire GmbH

Das gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte HYPOS-Projekt verfolgt das Ziel, bis 2020 wirtschaftliche Lösungen für die Nutzung von Wind- und Solarstrom sowie Biomasse durch Erzeugung von Wasserstoff via Elektrolyse und die Methanisierung von Wasserstoff in großtechnischem Maßstab zu erarbeiten. Somit wird es möglich sein, Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu speichern, zu transportieren und für eine kontinuierliche Nutzung durch die Industrie, in der Mobilität und in der urbanen Energieversorgung bereit zu stellen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.
 

Weitere Informationen: sunfire GmbH, Wissenswerte Bremen

 

 7. August 2014: Pressemitteilung der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH

Bundeswirtschaftsminister zu Gast bei HYPOS

Heute besuchte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, den Gasspeicherstandort Bad Lauchstädt der VNG Gasspeicher GmbH und das Gaszentrum für Wasserstoff der Linde AG im Chemiepark Leuna.

Er informierte sich über das Projekt HYPOS. Dabei betonte Sigmar Gabriel die Bedeutung einer erfolgreichen Gestaltung der Energiewende für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland: „Eine Schlüsselrolle beim Ausbau der Erneuerbaren Energien bilden innovative Ansätze, um Strom und Gas zu speichern und damit die Erzeugung der Erneuerbaren Energien vom Verbrauch zeitlich zu entkoppeln.“ Dafür leiste das Projekt „Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany“ (HYPOS) einen wichtigen Beitrag und stehe so beispielhaft für die technologische Vorreiterrolle Deutschlands bei der nachhaltigen Energieerzeugung, so der Bundeswirtschaftsminister weiter.

Foto: Sigmar Gabriel, Bundeswirtschaftsminister für Wirtschaft und Energie

Auf dem Untergrundspeicher Bad Lauchstädt, der ersten Station der Reise, untersucht die VNG Gasspeicher GmbH die Möglichkeit der Wasserstoffspeicherung in Kavernen. „Die VNG-Gruppe leistet damit im Rahmen von HYPOS einen aktiven Beitrag zur Schaffung einer Wasserstoff-Modellregion in Mitteldeutschland, welche die gesamte Wertschöpfungskette von Erzeugung, Transport und Speicherung bis zur Verwertung von „Grünem Wasserstoff“ abbildet. Dabei sollen gemeinsam mit HYPOS-Partnern die einzigartigen infrastrukturellen Voraussetzungen in der Region genutzt und verknüpft werden“, erklärt Dr. Volker Busack, Geschäftsführer der VNG Gasspeicher GmbH und Vorstand des Fördervereins HYPOS e.V.

Foto: Besuch von Bundesminister Sigmar Gabriel am Gasspeicherstandort der VNG - UGS Bad Lauchstädt
v.l.: Hans-Joachim Polk, Vorstand Infrastruktur / Technik der VNG – Verbundnetz Gas AG, Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie,
Dr. Volker Busack, Geschäftsführer VNG Gasspeicher GmbH
Foto: Marco Prosch

Auf der Fahrt zum Chemiestandort Leuna informierte sich Bundesminister Gabriel auch über den auf HYPOS aufsetzenden Ansatz „power to products“. „Ab dem Zeitraum von 2020 bis 2030 werden der Stromüberschuss aus Erneuerbaren Energien und die im Rahmen von HYPOS realisierten Verfahren zur wirtschaftlichen Wasserstoffherstellung die großindustrielle Nutzung von „Grünem Wasserstoff“ als Ausgangsstoff für die mitteldeutsche Chemieindustrie ermöglichen. Mit dem Ansatz „power to products“ zur Wertschöpfung durch Wasserstoff würden eine Verringerung der Rohstoffabhängigkeit von Öl und Gas sowie eine signifikante Senkung der CO2-Ausstoßes einhergehen“, betont Dr. Christoph Mühlhaus, Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland.

Am Chemiestandort Leuna wurde Bundesminister Gabriel durch Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH und Sprecher des Central European Chemical Network (CeChemNet) begrüßt. In dem Chemiepark haben sich über 100 Chemieunternehmen und Dienstleister angesiedelt. Dort besichtigte Gabriel das Technische Gasezentrum und die Wasserstoffproduktionsanlage der Linde AG. Der weltweit größte derartige Produktionskomplex der Linde Gas Division versorgt über ein Pipeline-Netz neben Leuna auch die Chemieparks Bitterfeld, Rodleben und Schkopau mit Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Spezialgasen. Diese Infrastruktur sowie die jahrzehntelangen Erfahrungen bei der Erzeugung und dem Transport von Wasserstoff bilden einen wichtigen Baustein für die Vision einer Wasserstoffmodell-Region Mitteldeutschland.

Foto: Besuch von Bundesminister Sigmar Gabriel am Gasspeicherstandort der VNG - UGS Bad Lauchstädt:
v.l.: MdB Dr. Karamba Diaby, Sigmar Gabriel (Bundesminister für Wirtschaft und Energie), Iris Gleicke (parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, für Mittelstand und Tourismus)
Foto: Marco Prosch

Das gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte HYPOS-Projekt verfolgt das Ziel, bis 2020 wirtschaftliche Lösungen für die Nutzung von Wind- und Solarstrom sowie Biomasse durch Erzeugung von Wasserstoff via Elektrolyse und die Methanisierung von Wasserstoff in großtechnischem Maßstab zu erarbeiten. Somit wird es möglich sein, den Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu speichern, zu transportieren und für eine kontinuierliche Nutzung durch die Industrie, in der Mobilität und in der urbanen Energieversorgung bereit zu stellen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro. Gegenwärtig werden durch über 130 Projektpartner Einzel- und Verbundprojekte als Teil einer übergreifenden „Strategie-Roadmap“ konzipiert. Ab Juni 2015 werden die ersten bewilligten Forschungsverbundprojekte in die Umsetzungsphase übergehen.

Weitere Pressemeldungen zum Ministerbesuch bei HYPOS u.a. auf: MDR Info; Hallespektrum und Gas-Magazin.

 

6. Juni 2014: Pressemitteilung der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH (ehemals Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH)

HYPOS-Strategieprozess in Berlin bestätigt

Am Mittwoch, den 4. Juni 2014, präsentierte der Vorstand des HYPOS-Konsortiums den Zwischenstand des im Februar gestarteten Strategieprozesses. Dieser wurde von Mitgliedern des Beirats ebenso bestätigt wie ein Basisvorhaben im Rahmen der strategischen Roadmap.

 

„Die Präsentation wurde vom Beirat sehr positiv aufgenommen. Das ausdrückliche Lob für das große Engagement der Akteure des HYPOS-Konsortiums und die Bestätigung des geplanten Basisvorhabens im Rahmen unseres Strategieprozesses zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM und Vorstandsmitglied des Fördervereins HYPOS e.V. Auch die bisherigen Aktivitäten im Bereich der Akzeptanz- und Wissenschaftskommunikation zu Chancen und Risiken von grünem Wassersstoff hätten die Zustimmung des Gremiums gefunden, so Prof. Dr. Ralf Wehrspohn weiter.

Foto: Professor Ralf B. Wehrspohn, 2. Vorstandsvorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V.

Jedes der im Rahmen des Programm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ geförderten Konsortien verfügt über einen zehnköpfigen Beirat, dessen Experten paritätisch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Konsortium selbst berufen werden. Das Gremium bewertet über den gesamten Projektzeitraum die Förderwürdigkeit der einzelnen Teilprojekte und gibt die entsprechenden Finanzmittel frei. So bewilligte der Beirat des HYPOS-Projektes unter Vorsitz von Prof. Dr. Michael Sterner, Leiter der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) am Mittwoch das erste Basisvorhaben. In dessen Rahmen soll bis Ende 2015 ein Preisindex für grünen Wasserstoff in Abhängigkeit der verschiedenen Technologiephasen entwickelt werden.

In den kommenden Monaten werden alle vorhandenen Projektideen innerhalb des HYPOS-Konsortiums zu Projektskizzen weiterentwickelt und anschließend in die bis Ende 2014 vorliegende Strategie-Roadmap einfließen. Diese wird den geplanten Weg hin zur wirtschaftlich-effektiven, nachhaltigen und sauberen Energieversorgung mittels grünen Wasserstoffs beschreiben.

Das gemeinsam von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte Projekt „Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany“ (HYPOS) verfolgt das Ziel, bis 2020 wirtschaftliche Lösungen für die Nutzung von Wind- und Solarstrom durch Erzeugung von Wasserstoff via Elektrolyse sowie der Methanisierung von Wasserstoff in groß-technischem Maßstab zu erarbeiten. An dem Initialkonsortium sind rund 100 Unternehmen der Energiewirtschaft, der Chemie und des Anlagenbaus sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Ost- und Westdeutschland beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.

 

28. Februar 2014: Pressemitteilung der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH (ehemals Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH)

HYPOS-Konsortium startet Strategie-Prozess

Am Montag begann offiziell die Strategiephase des HYPOS-Projektes. Beim Auftakt-Workshop in Halle (Saale) wurden die zukünftigen Forschungsschwerpunkte und mögliche Geschäftsmodelle rund um die Erzeugung, Speicherung und Verwertung von „grünem“ Wasserstoff diskutiert.

 „Die aktuelle Analyse der Wertschöpfungsketten dient der Ermittlung von Forschungsschwerpunkten in den Themenfeldern und ist somit Grundlage für die Entwicklung unserer strategischen Roadmap“, erklärt  Dr. Joachim Wicke, 1. Vorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V.. Dadurch könne unter anderem bereits sehr früh das Kostensenkungspotenzial einzelner Forschungsvorhaben bestimmt werden und wirtschaftliche Aspekte in die Technologieentwicklung einfließen, so Dr. Wicke weiter.

Dazu verständigten sich die Teilnehmer des Strategie-Workshops in vier parallelen Arbeitsgruppen unter Leitung der jeweiligen Themenfeldverantwortlichen zum weiteren Vorgehen in den Bereichen „Strombereitstellung“, „Chemische Umwandlungsprozesse“, „Transport und Speicherung“ sowie „Verwertung und Vertrieb“. Darüber hinaus wurde bei der Veranstaltung im Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle auch die konzeptionelle Planung in den Bereichen „Management- und Organisation“, „Akzeptanz- und Wissenschaftskommunikation“ sowie „Leitbild und Kommunikation“ vorangetrieben.

Foto: Dr. Joachim Wicke, 1. Vorsitzender des Fördervereins HYPOS e.V.

Letztere Arbeitsgruppe wurde durch Jörn- Heinrich Tobaben moderiert. Die Ergebnisse des Auftakt-Workshops werden in den Entwurf der HYPOS-Roadmap einfließen, der dann am 4. Juni gegenüber dem Beirat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präsentiert werden wird. Die finale Fassung der Roadmap wird anschließend bis November dieses Jahres erarbeitet. Ab Januar 2015 ist dann der Start der ersten Forschungsvorhaben geplant.

Bereits am 17. Februar präsentierte Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer (heute Metropolregion Mitteldeutschland) Jörn-Heinrich Tobaben den Teilnehmern des Dritten Fortschrittskongresses des Forums für Zukunftsenergien e.V. in Berlin das HYPOS-Projekt. Das Forum für Zukunftsenergien ist die einzige branchenneutrale und parteipolitisch unabhängige Institution der Energiewirtschaft im vorparlamentarischen Raum in Deutschland. Dem Verband gehören ca. 250 Mitglieder aus der Industrie, der Energiewirtschaft, Verbänden, Forschungs- und Dienstleistungseinrichtungen sowie Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung an.

Das gemeinsam von der Wirtschaftsinitiative, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte Projekt „Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany“ (HYPOS) verfolgt das Ziel, bis 2020 wirtschaftliche Lösungen für die Nutzung von Wind- und Solarstrom durch Erzeugung von Wasserstoff via Elektrolyse sowie der Methanisierung von Wasserstoff in groß-technischem Maßstab zu erarbeiten. An dem Initialkonsortium sind rund 100 Unternehmen der Energiewirtschaft, der Chemie und des Anlagenbaus sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Ost- und Westdeutschland beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.

Weitere Informationen: Forum für Zukunftsenergien e.V.

 

 

29. November 2013: Pressemitteilung der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH

HYPOS lädt KMUs zu Mitarbeit ein

Auf der 2. Sitzung wählte der Vorstand des Fördervereins HYPOS e.V. am Montag in Leipzig seinen Vorsitz. Parallel stimmten rund 100 Teilnehmer aus ganz Ostdeutschland auf dem Treffen des HYPOS-Konsortiums die weiteren Schritte bei Umsetzung des Wasserstoff-Projektes ab.

Der neunköpfige Vorstand des Fördervereins HYPOS e.V., zu dem auch Wirtschaftsinitiative-Geschäftsführer Jörn-Heinrich Tobaben gehört, wählte Dr.-Ing. Joachim Wicke, Leiter Industry Region Ost, Siemens Deutschland, zu seinem Vorsitzenden. Zum 1. Stellvertreter wurde Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM Halle, berufen. Das Amt des 2. Stellvertreters bekleidet Dr. Volker Busack, Geschäftsführer der VNG Gasspeicher GmbH.

„Wir wollen im Rahmen von HYPOS nicht nur innovative Lösungen für das wichtige Zukunftsproblem der Energiewende entwickeln. Es geht auch darum, die Innovationsfähigkeit klein- und mittelständischer Unternehmen in Ostdeutschland zu stärken“, betont Dr.-Ing. Joachim Wicke. Durch die interdisziplinären Kooperationen mit den beteiligten Großkonzernen und Hochschulen in den Bereichen Forschung und Entwicklung könnten überregionale Innovationsverbünde und neue Wertschöpfungsketten entstehen. „Deshalb laden wir weiter alle interessierten ostdeutschen KMUs zur Mitarbeit an den verschiedenen Teilprojekten von HYPOS ein“, so Dr.-Ing. Joachim Wicke weiter.

An dem parallel stattfindenden Treffen des HYPOS-Konsortiums nahmen rund 100 Vertreter der beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen teil. Dabei wurde vereinbart, bis Sommer 2014 einen ersten Entwurf der Strategie-Roadmap des Projektes vorzustellen. Dazu werden in den kommenden Monaten in Arbeitstreffen und Workshops die Schwerpunkte auf den jeweiligen Themenfeldern entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette definiert.

Das gemeinsam von der Wirtschaftsinitiative, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte HYPOS-Projekt verfolgt das Ziel, bis 2020 wirtschaftliche Lösungen für die Nutzung von Wind- und Solarstrom durch Erzeugung von Wasserstoff via Elektrolyse sowie der Methanisierung von Wasserstoff in groß-technischem Maßstab zu erarbeiten.

Der so produzierte „grüne“ Wasserstoff soll als Ausgangsstoff für die Chemieindustrie, als Grundlage für eine flächendeckende Elektromobilität sowie als Energiequelle für die Strom- und Wärmeversorgung dienen. An dem Initialkonsortium sind aktuell 97 Unternehmen der Energiewirtschaft, der Chemie und des Anlagenbaus sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Ost- und Westdeutschland beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ mit bis zu 45 Millionen Euro.

 

18. Juli 2013: Pressemitteilung der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland GmbH

Bundesforschungsministerium fördert HYPOS-Konsortium

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird das Konsortium „Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany“ (HYPOS) im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ bis 2020 finanziell fördern. Die Entscheidung gab Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka heute in Berlin bekannt.

„Wir freuen uns darüber, dass die Jury und das Bundesministerium für Bildung und Forschung unsere Vision von „grünem“ Wasserstoff als Energieträger der Zukunft teilen. Die Entscheidung zeigt die enormen Innovationspotenziale sowie ökologischen und ökonomischen Effekte, die sich mit dem geplanten Aufbau einer selbsttragenden Wasserstoffwirtschaft in Deutschland verbinden“, erklärt Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM Halle und Sprecher des HYPOS-Projektes. „Mit dem heutigen Tag wurden verlässliche Rahmenbedingungen für konkrete Innovationsprojekte geschaffen. Angesichts der vor uns liegenden Aufgaben sind wir als HYPOS-Konsortium weiter offen für neue Ideen und die Zusammenarbeit mit weiteren Partnern“, betont Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn.

Die Erzeugung, Speicherung, Umwandlung und Nutzung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff ist für die mitteldeutsche Chemieindustrie ein möglicher Weg aus der bestehenden einseitigen Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Mit der Entwicklung einer „grünen“ Chemie könnte vom Standort Mitteldeutschland nach dem Chemieparkkonzept der 1990er Jahre eine zweite Revolution für die Branche ausgehen“, so Dr. Christoph Mühlhaus, Sprecher des Clusters Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland.

„Ostdeutschland verfügt über ausgezeichnete Voraussetzungen, um das angestrebte Ziel des HYPOS-Projektes zu verwirklichen. Dazu gehören eine sehr gute Infrastruktur in Form der zweitgrößten deutschen Wasserstoff-Pipeline sowie Transportnetze und Untergrundspeicher für Erdgas, große Erfahrungen der Unternehmen im großtechnischen Umgang mit Wasserstoff sowie erhebliche Forschungskompetenzen in den Bereichen Wasserelektrolyse und Methanisierung“, bekräftigt Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. Darüber hinaus bestünde bei den Prozessen der mitteldeutschen Chemieunternehmen ein ausgeprägter Bedarf nach Wasserstoff. „Das aktuelle Interesse großer Automobilproduzenten nach „grünem“ Wasserstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge wird zu einem weiteren Innovationsschub in Richtung Marktfähigkeit führen“, zeigt sich Jörn-Heinrich Tobaben überzeugt.

Das gemeinsam von der Wirtschaftsinitiative, dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM und dem Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland initiierte HYPOS-Projekt verfolgt das Ziel, bis 2020 wirtschaftliche Lösungen für die Nutzung von Wind- und Solarstrom durch Erzeugung von Wasserstoff via Elektrolyse sowie der Methanisierung von Wasserstoff in großtechnischem Maßstab zu erarbeiten. Der so produzierte „grüne“ Wasserstoff soll als Ausgangsstoff für die Chemieindustrie, als Grundlage für eine flächendeckende Elektromobilität sowie als Energiequelle für die Strom- und Wärmeversorgung dienen. Darüber hinaus können Wasserstoff und synthetisches Methan in Untergrundgasspeichern gelagert werden. Es wird damit ein wesentlicher Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Umsetzung der Klimaschutzziele in Deutschland geleistet. An dem Initialkonsortium sind zurzeit rund 90 Unternehmen der Energiewirtschaft, der Chemie und des Anlagenbaus sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus Ost- und Westdeutschland beteiligt.

Mit dem Förderprogramm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dem Innovationsprozess in Ostdeutschland durch die Unterstützung überregionaler und interdisziplinärer Kooperationen neue Impulse verleihen. In der 1. Auswahlrunde hatten sich insgesamt 59 Initialkonsortien um eine Teilnahme beworben. Durch eine unabhängige Expertenjury unter

 

Vorsitz von Professor Matthias Kleiner wurden daraus 19 Bewerber ausgewählt, die am Dienstag und Mittwoch dieser Woche ihre Konzepte vor der Jury präsentierten. Die zehn erfolgreichen Anträge werden als Projektkonsortien bis zum Jahr 2020 mit jeweils bis zu 45 Millionen Euro gefördert.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM
Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn
Telefon: 0345 / 5589-232
E-Mail:andreas.dockhorn@iwmh.fraunhofer.de