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Impulspapier zum beschleunigten Aufbau des Wasserstoff-Startnetzes

Für das Erreichen der Klimaneutralität bis 2045 ist Grüner Wasserstoff ein entscheidender Faktor. Ab 2025 sollen pro Jahr bis zu 500.000 Tonnen des Energieträgers nach Deutschland importiert werden. Bezüglich des Weitertransportes fehlen bisher allerdings wesentliche Investitionsentscheidungen für den Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur. Dazu hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) nun ein Impulspapier veröffentlicht, mit dem die Netzbetreiber zeitnah und politisch abgesichert mit dem Aufbau des Netzes beginnen können.

Der Vorschlag der dena sieht vor, dass sich Bund und Netzbetreiber zum beschleunigten Aufbau des überregionalen Wasserstoffnetzes auf Fernleitungsebene bekennen. Die Netzbetreiber werden damit beauftragt, dieses Netz mittels Neubau und Umrüstung bestehender Erdgasleitungen zu errichten. Dabei erfolgt die Absicherung der Investitionsrisiken der Anfangsphase durch ein Amortisationskonto. Ab 2035 dürfte das regulierte Wasserstoffleitungssystem dann durch eine ausreichend große Zahl von Netznutzern refinanziert werden.

„Der schnelle und verlässliche Aufbau eines Wasserstoffnetzes ist unverzichtbare Voraussetzung für den dringend erforderlichen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. Aktuell aber stocken die Planungen. Den Netzbetreibern fehlt ausreichend Investitionssicherheit und den Wasserstoff-Projektentwicklern damit die erforderliche Sicherheit, ob die von ihnen produzierten Mengen auch auf eine dafür erforderliche Infrastruktur treffen. Mit unserem Vorschlag zur Beschleunigung notwendiger Investitionsentscheidungen wollen wir die gegenwärtige Abwarte-Situation auflösen. Der Vorschlag beruht darauf, eine faire Aufteilung der Risiken zwischen Netzbetreibern, zukünftigen Netznutzern und dem Staat sicherzustellen, und er ist gleichzeitig kompatibel zu aktuell in der Diskussion befindlichen Vorschlägen mit Blick auf zukünftige Regulierung. Kern des Vorschlags ist eine Absicherung der Investitionen in der Anfangsphase durch ein „Amortisationskonto“ sowie eine politische festgelegte Höhe der Netzentgelte, die für die ersten Nutzer der Netze nicht prohibitiv ist“, so Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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