Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany

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Sicherheit

Wie sicher ist Wasserstoff?

Der Umgang mit Wasserstoff ist nicht gefährlicher als mit anderen Energieträgern wie Erdöl oder Erdgas. In Deutschland herrschen daher die gleichen Sicherheitsvorschriften für Wasserstoff wie auch für andere brennbare Gase.

Wasserstoff ist nicht selbstentzündlich. Damit es zu einer Explosion kommt, müssen zwei Komponenten vorhanden sein: ein sog. Oxidator, z.B. reiner Sauerstoff oder Stoffe wie Chlor und eine Zündquelle, z.B. ein elektrisch oder mechanisch erzeugter Funke. Erst bei einem H2-Anteil von mindestens 18 Prozent wird Wasserstoff in Kombination mit Sauerstoff zu einem explosiven Gemisch. Erreicht das Gemisch einen Wasserstoffgehalt von 75 Prozent, ist ein Entzünden aufgrund des Sauerstoffmangels nicht mehr möglich. Kommt es zu einer Entzündung, entsteht nur eine spärliche Flamme mit geringer Wärmeentwicklung, welche schnell wieder abbrennt. Es besteht daher nur eine geringe Gefahr, dass sich Menschen daran verbrennen oder umliegende Gegenstände Feuer fangen. Wasserstoff ist zudem 14 Mal leichter als Luft und verflüchtigt sich daher schnell. Kommt es zu einem Austritt aus einem Speichertank, vermischt er sich direkt mit der Luftatmosphäre und entweicht stets nach oben. Das Gefahrenpotenzial sinkt dadurch bedeutend.

Wasserstoff wird seit Jahren vielseitig industriell eingesetzt, sodass ein breites Erfahrungsspektrum Sicherheit bei der Erzeugung, Handhabung und stofflichen Verwendung des Gases garantiert. Die Einhaltung von strengen Sicherheitsstandards beim Umgang mit energietragenden Substanzen wie Wasserstoff hilft zu gewährleisten, dass die Energie ausschließlich gezielt und in gewünschtem Maß freigesetzt wird. So ist Wasserstoff bei korrektem Umgang ein sicherer Energieträger.

Innerhalb der vom HYPOS e.V. initiierten Projekte befassen sich die Verbundvorhaben INES und HyProS mit der Wahrung und Erhöhung des Sicherheitsniveaus im Umgang mit grünen Wasserstofftechnologien. Während im Rahmen von „HyProS“ eine Prozess- und Sicherheitssensorik für das H2-Qualitätsmanagement entwickelt wurde, beschäftigen sich die Partner*innen des INES-Projekts mit der Entwicklung einer Methodik für eine integrative Erhöhung des Sicherheitsniveaus entlang der gesamten technisch-technologischen H2-Wertschöpfungskette.

 


Quellen: